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Hallo, mein Name ist Martin Trevisan

Ich bin Kriminalbeamter und freue mich über Ihren Besuch auf meiner Seite.

Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen:

Meinen Namen kennen Sie bereits. Ich bin Kriminalhauptkommissar und arbeite beim 1. Fachkommissariat bei der Kriminalpolizei in Wilhelmshaven. Das 1. Fachkommissariat ist zuständig für Todesfallermittlungen. Dazu gehören Mord, Totschlag, Körperverletzung mit Todesfolge, aber auch Schwere Brandstiftung bis hin zur Selbsttötung. Und wenn es auch nicht immer leicht fällt, ich liebe meinen Beruf und ich halte ihn für sehr wichtig. Das Leben ist unser wertvollstes Geschenk, das wir auf dieser Welt erhalten haben. Wenn ein Mensch zu Tode kommt, muss alles getan werden, um den Grund herauszufinden und um den Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen. Das ist meine feste Überzeugung.

Ich wurde am 12. Juni 1956 in Oldenburg geboren und lebe in Sande, einem Ort in der Nähe von Wilhelmshaven. Ich bin geschieden und habe eine Tochter, Paula, die bei mir lebt, weil meine Ex-Frau unbedingt Karriere machen wollte.

Polizeibeamter zu werden, war seit meiner Kindheit ein tiefer und inniger Wunsch. Zwar war mein Vater - er war Rechtsanwalt - immer der Meinung, ich sollte in seine Fußstapfen treten und in Marburg Jura studieren, doch für mich stand mein Entschluss unumstößlich fest. So trat ich nach meinem Abitur am Cäcilien-Gymnasium in den Polizeidienst des Landes Niedersachsen ein. Nach meiner Ausbildung in Hannover arbeitete ich zunächst als Streifendienstbeamter in Wilhelmshaven auf dem Revier in der Ebertstraße. Nach meinem Studium und dem Aufstieg in den gehobenen Polizeidienst wurde ich als stellvertretender Dienstgruppenleiter zur Polizeiinspektion nach Aurich versetzt. Drei Jahre später wechselte ich zur Kriminalpolizei. Nach den Qualifizierungslehrgängen arbeitete ich in Hannover und Oldenburg, bis ich schließlich 1992 zum ZKD in die Peterstraße versetzt wurde. Zwei Jahre später landete ich beim 1. Fachkommissariat, das ich seit dem Jahr 1998 leite.

1983 heiratete ich Grit Barnes. Grit arbeitete damals als Sekretärin bei der Scan-Line, einer schwedischen Fracht- und Fährgesellschaft. Sie ist Deutsch-Amerikanerin und wir hatten ein paar glückliche Jahre zusammen, bis wir uns im Jahr 1998 scheiden ließen. Ich denke oft darüber nach, wie es soweit kommen konnte. Doch wenn ich es mir recht überlege, dann hatten wir uns bereits Jahre zuvor voneinander entfernt. Und wir beide waren schuld daran. Das wertvollste in meinem Leben ist meine Tochter. Paula wurde 1986 geboren. Sie war ein Wunschkind, wenngleich es nicht immer einfach für einen Vater ist, alleine eine Tochter zu erziehen, so bin ich fest davon überzeugt, dass ich diese Gratwanderung durchaus akzeptabel bewältigt habe. Ich liebe Paula über alles und Paula liebt mich. Und wenn sie sich mit zunehmendem Alter immer weiter von ihren Wurzeln entfernt, so weiß sie stets, dass ich für sie da bin.

Soweit aus meinem Privatleben.


Ich lade Sie ein, an meinen Kriminalfällen teil zu haben:

Im Sommer 2000 jagte ich den Wangerlandmörder, der in weiten Teilen Frieslands Angst und Schrecken verbreitete. Im Inselkrimi "Der Tod kommt in Schwarz-Lila" sind Sie direkt an meiner Seite auf der Jagd nach dem unbekannten Phantom.

Im Winter 1997, ich war noch nicht Leiter des 1. Fachkommissariats, arbeitete ich an einer kuriosen Geschichte, auf die ich mir zunächst keinen Reim machen konnte. An Weihnachten zogen wir eine Leiche aus dem Hafenbecken, die bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt war. Lesen Sie in "Die Wiege des Windes", wie schwierig sich die Ermittlungen gestalteten und welche Klimmzüge unternommen werden mussten, um den Fall erfolgreich abzuschließen. Noch heute denke ich mit Schaudern daran.

In der Krimigeschichtensammlung "Trevisan und der Tote am Kai"habe ich gleich mehrere Fälle zu lösen. Wie kommt ein splitterfaser nackter und schwergewichtiger Mann in das Hafenbecken - und warum sind seine Lungen voller Süßwasser? Oder, was geschah in dem Forschungslabor am Bontekai?. Mit von der Partie sind noch einige andere Kollegen, die ebenfalls knifflige Fälle zu lösen haben. Viel Spaß und spannende Unterhaltung im Urlaub, am Pool oder auf der Liegewiese.


Spätsommer 2000. Wieder zurück von der Urlaubsreise nach Griechenland - unmittelbar nachdem es mir in "Der Tod kommt in Schwarz-Lila" gelang, einen gefährlichen Psychopathen zur Strecke zu bringen, fängt das ganze Unheil schon wieder von vorne an. Zwei Fälle laufen beinahe gleichzeitig an. Ein irrer Pyromane steckt alte Häuser in Brand und ein Killer erschießt einen Lastwagenfahrer, als er aus seinem LKW steigt. Zuerst dachte ich, dass wir vor einer Routineermittlungs stehen, doch lesen Sie in "Das Haus in den Dünen", wie schnell und wie sehr man sich doch täuschen kann.




Sommer 2001. Paula hat ihren ersten Freund. Sie versucht es mir zu verheimlichen, doch ich wäre ein schlechter Vater (und Ermittler), wenn ich das nicht merken würde. Grundsätzlich ist gegen Freundschaft nichts einzuwenden, aber ausgerechnet meine Tochter muss auf einen "Knacki" hereinfallen. Als ich sie zur Rede stelle und ihr begreiflich machen will, dass der Typ sie nur benutzt, flippt Paula aus. Ich merke mehr und mehr, sie wird ihrer Mutter immer ähnlicher. Der Streit ist nicht zu vermeiden. Und ausgerechnet jetzt begeht der Sohn eines reichen Industriellen aus Wilhelmshaven auf grausame Art und Weise Selbstmord. Er ist kaum älter als Paula. Ich bin hin und her gerissen, denn immer muss ich daran denken, dass der Junge an seinem Vater gescheitert ist. Wie steht es um Paula, würde sie ebenfalls ... Plötzlich gibt es einen weiteren Toten, ein Junge aus der Clique des Industriellensohns, und die Ereignisse überschlagen sich ... und dann ist Paula plötzlich verschwunden. In "Das Lächeln der toten Augen" durchlebe ich Angründe, von denen ich niemals glaubte, dass sie real sind ... folgen Sie mir auf einem Weg, den zu gehen mir aufgezwungen wurde ...


Leider ging der letzte Fall nicht ganz spurlos an Paula und mir vorrüber. Paula leidet unter PTBS, weil sie das Erlebte nicht richtig verarbeiten konnte und ich selbst war ebenfalls für längere Zeit erkrankt. Inzwischen wurde ich auf eigenen Wunsch zum Landeskriminalamt nach Hannover abgeordnet. Dort hat man mir einen Innendienstjob im Dezernat 32 angeboten, damit ich wieder auf die Beine komme. Doch gleich in meinem ersten Revisionsfall, den ich zu bearbeiten habe, bin ich plötzlich wieder mitten im Leid, im Schmerz und Tod. Der Sohn des Apothekers bereitet mir großes Kopfzerbrechen. Zwei Radfahrerinnen verschwanden vor drei Jahren auf einer Radtour unweit des Steinhuder Meeres. Ein Verbrechen lag nahe, doch vor wenigen Tagen tauchte eines der vermeintlich ermordeten Mädchen in der Nhähe von Flensburg wieder auf. Wurden die Opfer entführt? Ist auch das zweite Mädchen noch am Leben und wird es irgendwo gefangen gehalten? Bürojob hin oder her, einen solchen Fall kann man nicht vom Büro aus lösen. So hat mich die Straße wieder ... viel schneller als gedacht.
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Ich freue mich auf Sie …